Apostel Wosnitzka in Gotha

Mit seinem Besuch erfreute der Apostel die versammelte Gemeinde und ordinierte einen Evangelist und einen Priester

Schon zirka ein halbes Jahr lang freute sich die Gemeinde Gotha auf den Besuch von Apostel Wosnitzka. Eingeladen waren die Gemeinden Ohrdruf, Apfelstädt und Crawinkel sowie die Vorsteher i.R. mit ihren Frauen aus dem Bezirk Gotha.

Bereits das Chorlied vor dem Gottesdienst „Wo soll ich gehn…“ (CM 7) mit seinem Refrain „Herr kehre ein…“ bewegte die Geschwister im Kirchensaal und die Amtsbrüder in der Sakristei.

Der Apostel verwendete als Bibelwort Johannes 14, aus 12:

„Wahrlich, wahrlich ich sage euch, wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue…“

Er gab gleich zu Beginn des Gottesdienstes seiner Freude Ausdruck, dass die Kirche fast bis auf den letzten Platz besetzt war.

Weiterhin stellte er den Geschwistern einige Werke Jesu vor und bat die Gemeinde, solche Werke auch und mit Begeisterung zu tun.

  • Der 12-jährige Jesus suchte die Nähe seines Vaters im Tempel.
  • Jesu wusch den Jüngern die Füße. Eine Arbeit, die sonst Sklaven verrichteten. Er diente damit den Jüngern und sagte: „Ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe.“
  • Jesus sehnte sich nach seinem Vater im Himmel.
  • Jesus betete in Gethsemane: „Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.“
  • Jesus reagierte nach der dreimaligen Verleugnung durch Petrus bei der nächsten Begegnung nicht mit einem Vorwurf, sondern mit den Worten: „Friede sei mit euch!“

Bezirksältester Voigt ging im Mitdienen darauf ein, wie schwer es ist, ein Feuer anzuzünden. Eine Schulklasse fand die Gründe, warum das Entfachen eines Lagerfeuers mit einfachsten Mitteln misslang: Nicht ausreichend Zeit und nicht genug Geduld. So ist es auch nicht immer einfach, Begeisterung zu wecken.

Hirte Ludwig führte in seinem Dienen aus, dass man Begeisterung sehen kann, und erklärte dies an dem Beispiel, wie unterschiedlich die Mannschaften Deutschlands und Italiens ihre Nationalhymnen zur EM 2012 gesungen haben. Möge man uns die Begeisterung für Gott und sein Werk ansehen!

Im Anschluss an die Feier des Heiligen Abendmahles wurde Priester Michael Schwind zum Evangelist und Diakon Detlev Schulz zum Priester ordiniert. Der Apostel gab ihnen mit auf den Weg, dass sie ihr Amt mit Begeisterung führen mögen und eine Stütze für den Vorsteher und ein Segen für die Gemeinde sein sollen. Er ging dabei auf das Lied der Sänger ein „Ohne dich, wo käme Kraft und Mut mir her…“ (CM 140).

Nach dem Gottesdienst hatten alle Geschwister Gelegenheit, sich vom Apostel und den Bezirksämtern zu verabschieden und den neu ordinierten Amtsträgern ihre Segenswünsche auszusprechen.

H.L./H.E./J.M.