Auftakt zu den Bachwochen 2015

Die traditionelle „Lange Nacht der Hausmusik“ zur Eröffnung der Thüringer Bachwochen nutzte die Gemeinde Gotha bereits zum sechsten Mal zu einem Konzert in ihrer Kirche.

Mit einem vielseitigen Programm, bestehend aus Gesangs- und Instrumentalbeiträgen, in denen nicht die Perfektion, sondern die Freude am Musizieren im Vordergrund stand, wurden alle Gäste an diesem Abend erfreut.

Der Musikabend begann mit einem Choral und einem Menuett auf der Orgel. Nach Gebet und Begrüßung von Zuhörern und Aktiven durch Gemeindevorsteher Michael Schwind machte Diakon Thomas Keller die Anwesenden mit Thema und Anliegen des Abends bekannt. Aktives Musizieren – vokal und instrumental – in einem eher privaten Rahmen mit Johann Sebastian Bach im Mittelpunkt und etlichem hörenswerten „Drumherum“. Zu diesem Drumherum gehörten interessante Hintergrundinformationen aus dem Leben Bachs.

Den zweiten Beitrag bot der Jugendchor mit dem Lied „Jauchzet dem Herrn“. Xenia spielte auf ihrer Violine ein Lied von Mozart und Fragmente aus der Bauernkantate Bachs. Begleitet wurde sie von ihrer Freundin Elise am Klavier. Danach erklangen „Intrada“ und „Ich bete an die Macht der Liebe“, gespielt auf der Trompete. Hausmusik im besten Wortsinn steuerten Jannik und Xenia mit ihrem Menuett und dem Volkslied „Horch was kommt von draußen rein“ bei. Mit dem 3. Satz Finale aus Haydns Sonate in C-Dur beendete Robert auf dem Klavier den ersten Teil.

Das abwechslungsreiche Programm führte die Zuhörer im zweiten Teil mit zwei Blockflötenduetten Bach's, von Iris und Nicole gespielt, und „Bist du bei mir“ hin zum Vortrag unseres Seniorenchors „Der Mond ist aufgegangen“. Im Anschluss erklang das Menuett von Telemann, vorgetragen von Kontrabass und Klavier sowie Wiegenlied und Sonatine, gespielt von Violine und Flöte. Mit dem Lied „Ich, der Herr von Erd‘ und All“ endete das Programm, bevor Aktive und Zuhörer den Abend mit dem gemeinsam gesungenen Gebet „Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen“ beschlossen.

Der Vorsteher dankte für die rege Teilnahme und brachte dabei insbesondere seine Freude über die Vielzahl von Freiwilligen in der Gemeinde zum Ausdruck, die Gott rühmen, das Publikum begeistern und auch selbst Freude an der Musik haben.

(Text: A. Schw. / Foto: N. So.)