Trauerfeier für Hirte i.R. Werner Förster

Eine große Trauergemeinde hatte sich am Freitag, den 24. März 2017 um 15 Uhr im Gemeindezentrum Gotha versammelt, um Abschied von unserem Hirten i.R. Werner Förster zu nehmen. 30 Jahre diente er als Amtsträger – davon fast 23 Jahre als Vorsteher – den Geschwistern in unserer Gemeinde.

Nach dem Entschlafenengottesdienst am 05. März 2017 haben die Kräfte nicht mehr ausgereicht, um in die Wohnung zurückzukehren. Bereits im Treppenhaus kam es zum Herzstillstand, so dass er im Arm seiner Tochter und im Beisein seiner Frau entschlafen ist.

Apostel Wosnitzka legte der Trauerfeier das Bibelwort 2. Korinther 1, 3.4 zugrunde.

Nach dem Chorbeitrag „Sehn wir uns wohl einmal wieder“ stellte der Apostel der Trauergemeinde Werner Förster mit prägnanten Lebenspunkten vor.

„Er war ein Macher“, er wusste, wo er anzupacken hatte, damit es ein gutes Ende nahm.

Die Gemeinschaft war ihm wichtig, als Vorsteher hat er ganze Generationen geprägt. Kinder hat er getauft und 14 Jahre später konfirmiert. Werner Förster stand ihnen stets mit Rat und Tat zur Seite. Besonders die Jugend war ihm ans Herz gewachsen. Er nahm sich bis in den Ruhestand für die Geschwister Zeit, um ihnen aus seinem erfüllten Leben abzugeben.

Sein Herz schlug für die Musik. Es war ihm ein Anliegen, dass Viele Instrumente lernten. Die jungen Menschen sollten erkennen, dass sie ein Betätigungsfeld in der Gemeinde haben.

Als Gottesknecht ging er jedem in Liebe und Fürsorge nach, wie viele hat er besucht, wie vielen hat er Mut zugesprochen und wie oft hat er Trost gespendet. „Und ein Bild, so einzig schön, sieht mein Auge dann“ dieses Bild tröstet, und ist für uns eine Aufforderung treu zu bleiben, um die Gemeinschaft mit Gott und unseren Lieben zu erleben, wie zu Beginn gesungen „Ja gewiss, wir sehn uns wieder, dort in Gottes Herrlichkeit“.

Bezirksältester Schneider führte im Mitdienen aus, dass die versammelte Trauergemeinde ein Zeichen gibt, für die Spur, die er hinterlassen hat und für seine Liebe und Herzenswärme, die er investiert hat – überall dort, wo seine Handschrift wiederzuerkennen ist.

Vor dem Gottesdienst fand im Kreis der Familienangehörigen die Urnenbeisetzung durch unseren Vorsteher auf dem Hauptfriedhof in Gotha statt.